Glyphosate Facts

Transparency on safety aspects and use of glyphosate-containing herbicides in Europe

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Skandalisierung statt Auseinandersetzung - Arbeitsgemeinschaft Glyphosat zur aktuellen Kampagne des BUND gegen Glyphosat

Bild: Screenshot www.youtube.com

Die aktuelle Glyphosat-Kampagne des BUND mit dem Video „Kleinkinder auf dem Acker besprüht “ ist bereits deutlich und vielfach kommentiert und als das bezeichnet worden, was sie ist: skandalisierend und aufmerksamkeitsheischend, mit Kalkül emotionalisierend und Landwirte sowie Hersteller von Pflanzenschutzmitteln als Kindermörder diffamierend. Der BUND hat hier eine Grenze der pluralistischen Auseinandersetzung überschritten. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Wie moderne Landwirtschaft aussehen und praktiziert werden sollte, darüber lässt sich sicherlich streiten. Angesichts der großen Herausforderungen, vor denen die Landwirtschaft steht, ist eine gesellschaftliche Auseinandersetzung wichtig und gewollt. Diese sollte jedoch Fakten und Expertisen berücksichtigen. Lösungen für die Ernährung einer schnell wachsenden Weltbevölkerung, den fortschreitenden Klimawandel und Schutz von Böden, Wasser und Artenvielfalt lassen sich durch Emotionalisierung und Ausblenden von wissenschaftlich belegten Erkenntnissen nicht finden.

Das Pflanzenschutzmittel Glyphosat stellt sich der gründlichen und differenzierten Auseinandersetzung:

  • Sicherheit: Glyphosat hat sich im langjährigen Einsatz über 40 Jahre lang bewährt. Nationale und internationale Behörden haben den Wirkstoff in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach geprüft und bewertet. Alle diese Prüfungen haben keinerlei unvertretbares Risiko für Mensch und Umwelt bei sachgerechter Anwendung festgestellt.
  • Wirksamkeit: Glyphosat gehört weltweit zu den effektivsten Wirkstoffen, die der Landwirtschaft zur Unkrautkontrolle zur Verfügung stehen. Je nach Kultur können Glyphosatanwendungen bereits 90 % der vorhandenen Problem-Unkräuter entfernen und die Erträge vieler Kulturpflanzen dabei um bis zu 60 % steigern.
  • Nachhaltigkeit: Ohne die Anwendung von Glyphosat ist auch die konservierende oder pfluglose Bodenbearbeitung de facto nicht praktikabel. Die konservierende Bodenbearbeitung wird mittlerweile als ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Landwirtschaft in Europa gefördert.
  • Gute Fachliche Praxis: Moderne Pflanzenschutzmittel und Anbaumethoden gehören zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren, um stabile Erträge zu sichern. Landwirte wenden Glyphosat wie jedes Pflanzenschutzmittel so wenig wie möglich und so viel wie nötig an. Analysen des Einsatzes in den vergangenen 10 Jahren zeigen, dass die eingesetzte Wirkstoffmenge konstant bei 1,2 kg Glyphosat pro ha geblieben ist.

Last update: 08 November 2013